Die Gewinnerteams stehen nun fest!

 

Sieger im Team "Simba": Jugendfeuerwehr Kirdorf mit Nina Härtner, Max Eggersdorfer und Daniel Masoldt.

Sieger im Team "Unimog Rüstwagen": Jugendfeuerwehr Kirdorf mit Florian und Lauritz Krack sowie Daniel Koschin

Sieger im Team "LF16": Jugendfeuerwehr Dornholzhausen mit Ruben Mihm und Louis Graf

Sieger im Team "HLF20/16": Jugendfeuerwehr Dornholzhausen mit Leonie Schlottmann und Felicia Mihm

Sieger im Team "DLK23/12": Jugendfeuerwehr Gonzenheim mit Janus Streck und Maurice Hoffmann

 

Wir gratulieren allen Siegerinnen und Siegern und bedanken uns natürlich bei allen Jugendlichen für die Teilnahme und die Fertigstellung der Modelle!

 

Video zur Juryentscheidung

 

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Da sich die Jugendlichen in den Bad Homburger Jugendfeuerwehren mittlerweile seit mehreren Monaten nicht zu Ausbildungen, Übungen und Gemeinschaftsveranstaltungen treffen können, veranstalten wir in den kommenden Wochen einen Modellbauwettbewerb für unsere Jugendlichen.

Dadurch hoffen wir, die Begeisterung und Motivation für die Feuerwehr auch in dieser schwierigen Situation erhalten zu können und durch die Arbeit in Kleingruppen an verschiedenen Modellen den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit der Jugendlichen fördern und stärken zu können; das alles natürlich unter Einhaltung der gültigen Corona-Vorschriften.

Wir freuen uns auf die zahlreiche Teilnahme und viele fertiggestellte Fahrzeugmodelle!

 

Die Videos zum Modellbauwettbewerb haben wir auf unserer YouTube-Seite hochgeladen:

Link zum ersten Trailer:

Erste Schritte beim Modellwettbewerb:

Unboxing IvecoMagirus DLK23-12:

Unboxing UNIMOG RW1:

Unboxing HLF20 VARUS 4x4:

Unboxing MB1017 LF16-12:

Unboxing Simba 8x8:

Landrat übergibt Stromaggregat für die Notversorgung der Digitalfunk-Basisstationen
 
„Mit der Bereitstellung des Stromerzeugungsaggregats wird ein weiterer wichtiger Schritt zur Festigung der Betriebssicherheit des Digitalfunknetzes vollzogen“ mit diesen Worten übergab Landrat Ulrich Krebs in seiner Funktion als Leiter der unteren Katastrophenschutzbehörde dem Leiter der Feuerwehr Bad Homburg, Branddirektor Daniel Guischard, einen Anhänger mit dem etwas sperrigen Namen „Sonderanhänger Strom-Erzeugungs-Aggregat“ (SDAH-SEA).
Mit der zentralen Beschaffung und Verteilung 25 solcher Anhänger auf die Landkreise stellt das Land Hessen sicher, dass Digitalfunk-Basisstationen auch im Falle eines langfristigen Stromausfalls mit mobilen Stromaggregaten weiterbetrieben werden können. Vom zuständigen Innenministerium wurde vorgegeben, dass die Anhänger in jedem Landkreis dem Aufgabenbereich Information und Kommunikation, die im Hochtaunuskreis ihre Standorte bei den Feuerwehren Bad Homburg und Kronberg hat, zugeordnet sind.
Bad Homburg betreibt den Gerätewagen (GW-IuK) dieser Einheit, der als Zugfahrzeug dienen soll. „Das Notstromaggregat des Landes Hessen passt sehr gut in unser Notversorgungskonzept, mit dem wir mit mobilen und stationären Anlagen die Versorgung unserer Feuerwehrhäuser und Bevölkerungsschutzstützpunkte bei Netzausfällen sicherstellen“, sagte Bad Homburgs Oberbürgermeister Alexander Hetjes.
Landrat Krebs informierte sich gemeinsam mit Oberbürgermeister Alexander Hetjes, dem Dezernenten für den Bevölkerungsschutz Bürgermeister Meinhard Matern und in Begleitung des stellvertretenden Kreisbrandinspektors Lars Benndorf über die Einsatzkonzepte zur Notstromversorgung der Digitalfunkbasisstationen. Dabei wurde erläutert, dass das Land in Zukunft die Zuteilung weiterer Stromersatzaggregate für den beschriebenen Einsatzzweck vorsieht, die dann auch auf andere Feuerwehren im Kreis verteilt werden.
Außer zur Versorgung der Basisstationen im Katastrophenfall dürfen diese Stromerzeuger, die über eine Leistung von 11 kVA verfügen, auch im Alltagsgeschäft der Feuerwehren eingesetzt werden.
 
Hintergrund:
Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und die Einheiten des Katastrophenschutzes funken heute digital im System des sogenannten Terrestrial Trunked Radio kurz TETRA (Terrestrischer Bündelfunk). Ein Netz, dass ähnlich der Mobilfunknetze auch in Zellen aufgeteilt ist, die jeweils durch eine Basisstation (vergleichbar einem Sendemast) versorgt werden. Neben dem Funken im klassischen Sinne dient das Netz zur Alarmierung von Einsatzkräften über Pager und erlaubt auch die Übermittlung von Daten wie z. B. Alarmierungstexten (Einsatzstichworte, -adressen etc.). Es versteht sich von selbst, dass die Basisstationen als Herzstück der Digitalfunkversorgung über eine hohe Ausfallsicherheit verfügen müssen. Sie sind daher mit Batteriesystemen ausgestattet, die bei Ausfall des Stromnetzes den Weiterbetrieb für mindestens 4 Stunden erlauben.
Für den Katastrophenfall müssen jedoch auch Szenarien einer langfristigen und großflächigen Unterbrechung der Stromversorgung bedacht werden. Hierfür rüstet das Land Hessen sukzessive 100 seiner über 440 Basisstationen mit stationären Netzersatzanlagen aus. Für den Rest werden rund 100 mobile Strom-Erzeugungs-Aggregate beschafft, die im Bedarfsfall den Basisstationen durch die Feuerwehren zugeführt werden. Mit der Verteilung der ersten 25 Anhänger auf die Landkreise wurde diese Beschaffung nun angestoßen.

Erstmalig seit der Wiedervereinigung werden am 10. September 2020 bundesweit die Warnsysteme im Bevölkerungsschutz zur Probe ausgelöst.

Pünktlich um 11:00 Uhr ertönen dort, wo noch Altanlagen vorhanden bzw. im Zusammenhang mit den aktualisierten Bevölkerungs- und Zivilschutzkonzepten wieder errichtet worden sind die Sirenen. So auch im Stadtgebiet von Bad Homburg. Auf Grundlage einer Gefährdungsanalyse hat der Fachbereich Bevölkerungsschutz der Stadtverwaltung begonnen verschiedene Warnkanäle aufzubauen, um die Bevölkerung bei Gefahr schnell warnen und mit wichtigen Informationen versorgen zu können. Die Sirenen- und Warnanlagen bilden dabei den Schwerpunkt im Warnkonzept. 21 Standorte können aus der Feuerwache oder der Leitstelle aktiviert werden.

Neben dem Warnton sind auch Sprachdurchsagen möglich. Das SMS-Warnsystem KatWarn sowie die Notfall-Informationen auf der städtischen Internetseite sowie bei Twitter und in weiteren Sozialen Medien ergänzen bei Bedarf die Sirenenwarnung.In der ersten Phase der Corona-Pandemie kamen zudem die mobilen Warneinheiten mehrfach zum Einsatz, mit denen Durchsagen in den Stadtteilen, im Kurpark und auf der Louisenstraße durchgeführt wurden.

Zum Start der Kampagnenwoche „Warntag 2020“ stellten Oberbürgermeister Hetjes im Beisein von Feuerwehrdezernent Meinhard Matern und Branddirektor Daniel Guischard sowie dem ersten Kreisbeigeordnetem Thorsten Schorr, Kreisbrandinspektor Carsten Lauer, dem Projektleiter Sonderlagen Wolfgang Reuber das Aktionsplakat an der Feuerwache vor.

Weiterhin sind 6 Stadtbusse mit entsprechenden Motiven beklebt und werden in den nächsten Tagen in Bad Homburg und dem Hochtaunuskreis unterwegs sein. In den städtischen Kindergärten kommt ein von zwei Erzieherinnen gestaltetes Malbuch und eine Audio-CD zum Einsatz um die Kleinsten auf den Warntag vorzubereiten. Eine Zeitungsbeilage, gezielte Anschreiben an die Bad Homburger Alten-und Pflegeheime und die Information von Menschen mit besonderen Beeinträchtigungen runden die Aktionskampagne ab. Der Hochtaunuskreis unterstützt den Warntag mit regelmäßigen Kurzinformationen über die Hochtaunus-App.

Teilen Sie uns am Warntag gerne Ihre Erfahrungen mit. Haben Sie die Warnungen erreicht, was hat Ihnen besonders gut gefallen und was können wir noch besser machen? Schreiben Sie uns gerne über die sozialen Netzwerke oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Details zum Warntag entnehmen Sie bitte dem pdf-Dokument.

Für die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger ist es selbstverständlich, dass bei Bränden oder Unfällen die Feuerwehr kommt und bei Hochwasser oder Zugunglücken der Katastrophenschutz Hilfe leistet. Die Helferinnen und Helfer, die bei Notruf 112 ausrücken, sind in der Mehrzahl der Fälle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und ehrenamtlich im Einsatz. In Hessen engagieren sich neben den Feuerwehrfrauen und -männern fast 23.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in mehr als 680 Einheiten im Katastrophenschutz. Sie alle haben ein Ziel: Menschen in Not schnell und kompetent Hilfe zu leisten. Weil die Organisationen des Brand- und Katastrophenschutzes Nachwuchs benötigen und der Einsatz der Freiwilligen für die Gemeinschaft unerlässlich ist, hat die Förderung des Ehrenamtes im Brand- und Katastrophenschutz einen hohen Stellenwert für die Hessische Landesregierung und das fachlich zuständige Hessische Ministerium des Innern und für Sport.

Ein besonderes Anliegen der Ehrenamtsförderung besteht in der Verbesserung der Vereinbarkeit des Ehrenamts mit Berufstätigkeit und Familie. Um die Voraussetzungen hierfür zu schaffen und somit die Attraktivität einer ehrenamtlichen Mitgliedschaft in Feuerwehr oder Hilfsorganisationen zu erhöhen, setzt das Ministerium des Innern und für Sport zum einen auf die stetige Optimierung des Versicherungsschutzes und der Versorgung von Einsatzkräften und zum anderen auf die wachsende Kooperationsbereitschaft und Unterstützung des Ehrenamts durch die Unternehmen und institutionellen Arbeitgeber am Standort Hessen.

1+1=2 – Eine starke Verbindung

Um das Bewusstsein von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern um die Unentbehrlichkeit des Ehrenamts und den wirtschaftlichen Mehrwert der Beschäftigung von freiwilligen Helferinnen und Helfer zu erhöhen, hat die Abteilung Brand- und Katastrophenschutz, Verteidigungswesen, Krisenmanagement des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport in Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrverband Hessen sowie der Arbeitsgemeinschaft Katastrophenschutz der Hilfsorganisationen in Hessen im Jahr 2019 die Imagekampagne „1+1=2 – Eine starke Verbindung“ ins Leben gerufen.

Im Zentrum der Kampagne steht die intensive Gemeinschaft der Organisationen des Brand- und Katastrophenschutzes, sowohl zwischenmenschlich als auch im Netzwerk. Der Claim „Eine starke Verbindung“ spiegelt gleichzeitig den Rückhalt von Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen. Ihr Verständnis und ihre Unterstützung ermöglichen es den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, im Notfall ihren Arbeitsplatz zu verlassen und mit klarem Kopf am Einsatzort volle Leistung zu bringen. Die von der erfolgreichen Jugendfeuerwehrkampagne geerbte Spielart der Notrufnummer „1+1=2“ symbolisiert die zentralen Themen Vereinbarkeit und Kooperation als notwendige Voraussetzungen für die Ehrenamtsarbeit.

(https://www.einestarkeverbindung.org/kampagne/hintergrund/)

 

Mehr Informationen zur neuen Kampange gibt es unter www.einestarkeverbindung.org

 Zum Flyer mit weiteren Informationen bitte auf das Bild klicken.